Autoimmun-erkrankungen, Rheuma, Hashimoto und Co.

Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen. Je nach Erkrankung können unterschiedliche Organe oder Gewebe betroffen sein. 

Zu den bekannten Autoimmunerkrankungen gehören beispielsweise Hashimoto-Thyreoiditis, verschiedene rheumatische Erkrankungen oder spezielle Hauterkrankungen. 

Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Bekannt ist, dass verschiedene genetische, immunologische und umweltbedingte Faktoren zusammenspielen. 

Häufige Beschwerden sind: 

  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Hautveränderungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Verminderte körperliche Belastbarkeit
  • anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung
  • Wiederkehrende oder anhaltende Entzündungsreaktionen

Welche Beschwerden auftreten, hängt wesentlich davon ab, welche Autoimmunerkrankung vorliegt und welche Organe oder Gewebe betroffen sind. 

 

Mögliche Einflussfaktoren:

Bei Autoimmunerkrankungen werden verschiedene Einflussfaktoren diskutiert und wissenschaftlich untersucht.

Dazu gehören unter anderem: 

  • genetische/familiäre Veranlagung
  • Veränderung der Immunregulation
  • chronische Entzündungsprozesse
  • Veränderung des Darmmikrobioms und der Darmbarriere
  • Infektionen als mögliche Auslöser
  • Umwelt- und Belastungsfaktoren
  • Vitamin- und Mineralstoff- und Spurenelementdefizite

Autoimmunerkrankungen sind komplex und betreffen häufig mehr als einen Bereich des Körpers. Deshalb ist es sinnvoll, neben der bestehenden Diagnose auch Faktoren zu betrachten, die das körperliche Gleichgewicht, den Stoffwechsel und die Regulationsfähigkeit beeinflussen. 

 

Mögliche Untersuchungsbereiche

Je nach Erkrankung, Beschwerden und bereits vorhandenen Befunden können beispielsweise folgende Bereiche näher betrachtet werden: 

  • Entzündungsmarker
  • Darmmikrobiom und Darmbarriere 
  • Vitamin- und Mineralstoff- und Spurenelemente Versorgung
  • Schilddrüsenfunktion und Schilddrüsenantikörper
  • Hormon- und Stoffwechselregulation
  • zelluläre Energieversorgung (ATP)
  • Marker für oxidativen Stress
  • vegetatives Nervensystem und Stressregulation

Mehr Details zu den Untersuchungsmethoden erfahren Sie im Bereich Messen.

 

Autoimmunerkrankungen ganzheitlich betrachten

Für mich steht die individuelle Situation des Menschen im Mittelpunkt. Vorhandene Befunde, Beschwerden, Stoffwechsel, Darmgesundheit, Nährstoffversorgung und weitere Regulationsbereiche werden gemeinsam betrachtet. 

Die Ergebnisse helfen dabei, zusätzliche Belastungsfaktoren zu erkennen und ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept zu entwickeln.

Wenn Sie an einer Autoimmun Erkrankung leiden und Ihre persönliche Situation genauer betrachten möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine individuelle Beratung - vor Ort in meiner Praxis oder online.